ASP.NET-Webdienst

Erstellen des Servers:

1. Erstellen eines Projektes vom Typ ASP.NET-Webdienstes

2. In der Code-Ansicht implementieren der Methoden mit dem Attribut [WebMethod]

3. Testen des Servers mit F5(Starten). Es erscheint eine generierte Website mit den implementierten Methoden.

4. Um Zwischenergebnisse zu speichern (den Zustand halten) erhält das WebMethod-Attribut den Parameter EnableSession ( [WebMethod(EnableSession=true)] ). In der dazugehörigen Service-Methode ist eine Sessionvariable anzulegen, welche den entsprechenden Wert speichert ( Session[”Name”] = Wert; ). AWenn für alle Clienten die gleichen daten verwendet werden sollen, ist stattdessen ein Application-Objekt zu benutzen. Zur Verhinderung paraller Zugriffe verwendet man Lock() und UnLock().

5. Zum Caching von daten (z.B. bei DB-Aufrufen) erhält WebMethod den Parameter CacheDuration.

 [WebMethod(CacheDuration=5)]

Der Zahlenwert gibt die Speicherdauer in Sekunden an.

6. Jeder Webdienst sollte einen eigenen Namensraum zugwiesen bekommen. Die jeweilige Klasse erhält dazu das Attribut: [WebService(Namespace=”http:://MeinService”)]. Dadurch wird der standardmäßig gesetzte Namensraum tempuri.org ersetzt. Um das Postfix “Soap” hinter dem Klassennamen zu vermeiden, welches durch WSDL automatisch generiert würde, erhält die Webdienst-Klasse ein weiteres Attribut: [WebServiceBinding(Name=”MeinService”)]. Die Methoden erhalten analog dazu das Attribut [SoapDocumentMethod(Binding=”MeinService”)].

Erstellen des Clients:

1. Erstellen eines neuen Projektes zum Beispiel eine Windows-Forms-Anwendung

2. Hinzufügen des Webverweises auf den Webdienst-Server. damit wird ein Proxy von Wsdl.exe generiert, welcher von Visual mit localhost.h bezeichnet wird. Die Proxy-Klasse ist von SoapHttpClientProtocl abgeleitet. Die Methode Invoke() erledigt den Aufruf der Server-Methode.

3. In einem Ereignis, welches die Methode des Webdienstes aufrufen soll, wird eine Instanz des Proxies erzeugt:

    localhost.Service service = new localhost.Service();

Auf die Webservice-Methoden kann nun über die Variable service zugegriffen werden.

4. Asynchrone Methodenaufrufe werden mit den Methoden BeginXXX() und EndXXX() im Proxy realisiert. Dazu ist eine Rückruf-Methode einzusetzen oder die IsCompleted-Eigenschaft abzufragen. Der Rückgabewert der BeginXXX-Methode ist in einer IAsyncResult-Variable zu speichern, welche beim Aufruf der EndXXX-Methode als Parameter zu übergeben ist.

5. Zum Zustandhalten muss dem Webdienst ein CookieContainer-Objekt hinzugefügt werden:

    service = new localhost.SpeicherService();

    service.CookieContainer = new CookieContainer();

Debuggen von Webdiensten

Der Webdienst läuft in einem anderen Prozeß (AspNet_Wp.exe) als der Client und ignoriert somit Haltepunkte. Um den Webdienst im Debugger zu untersuchen, muss der Prozeß AspNet_Wp.exe über den Menüpunkt “Prozesse” an den Client angefügt werden.

SOAP-Erweiterung

Eine SOAP-Erweiterung ermöglicht den Zugriff auf den Datenstrom in verschieden Zuständen. Damit läßt sich der Datenstrom auswerten und verändern (z.B. Verschlüsseln und Komprimieren). Der Zugriff auf den Datenfluss kann sowohl bei der Server-Anfrage an den Punkten BeforeDeserialize und AfterDeserialize und bei der Server-Antwort an den Punkten BeforeSerialize und AfterSerialize erfolgen.

SOAP-Erweiterungen werden durch Ableiten von der Klasse SoapExtension erzeugt. Dazu sind bei der Implementierung die Methoden ProcessMessage(), Initialize() und GetInitialize() zu überschreiben. Wenn Daten verändert werden sollen ist zusätzlich die Methode ChainStream() zu überschreiben. Greifen mehrere SOAP-Erweiterungen auf eine Webdienst-Methode zu ist die Reihenfolge des Zugriffs durch Gruppen und Prioritäten festzulegen. Soll die SOAP-Erweiterung auf alle Methoden angewendet werden, kann dies durch Eintrag in der Web.config erfolgen:

<webServices>
    <soapExtensionTypes>
        <add type=”Klassenname, Assembly” priority=”1″ group=”0″/>
    </soapExtensionType>
</webServices> 

Die Anwendung einer SOAP-Erweiterung auf einzelne Methoden erfolgt durch das Setzen des entsprechenden Attributes. Dieses ist von der Klasse SoapExtensionAttribute abzuleiten. Es müssen außerdem mindestens die Eigenschaften ExtensionType und Priority implementiert werden.

SOAP-Header

SOAP-Header transportieren Daten, welche nichts mit dem eigentlichen Methodenaufruf zu tun haben. Häufig wird dies für die Authentifizierung mit SessionId bzw. Kundennummer genutzt. SOAP-Header werden von der Klasse SoapHeader abgeleitet. Sinnvollerweise ist der Code außerhalb des eigentlichen Webdienstes zu implentieren (in einer DLL, welche in das Verzeichnis bin des Webdienstes zu kopieren ist). Der Zugriff auf die Daten im Header geschieht über den Parameter vom Typ SoapMessage der Methode ProcessMessage aus der SOAP-Erweiterung.

Die Webdienst-Methode, welche die SOAP-Header-Daten nutzen soll, erhält das Attribut: [SoapHeader(”headername”)]. Außerdem ist in der dazugehörigen Webdienst-Klasse eine public-Variable vom Typ der SOAP-Header-Klasse mit dem Namen “headername” zu deklarieren. Im Client ist dann noch eine Instanz der SOAP-Header-Klasse anzulegen und diese wird der Instanz des Proxies zugewiesen; natürlich bevor die eigentliche Methode aufgerufen wird. Dem SOAP-Header-Attribut können neben dem MemberName noch die Parameter Direction ( In, Out, InOut ) und Required (true,false) übergeben werden.

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